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Demenz: Beratung kann Depressionen bei Angehörigen verhindern

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Demenzerkrankungen sind für die Angehörigen eine enorme psychische Belastung. Eine frühzeitige psychosoziale Beratung kann verhindern, dass es zu Depressionen kommt. Dies belegt eine Studie, die jetzt in der Fachzeitschrift „DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift“ veröffentlicht wurde.

Im Rahmen eines vom Bundesministerium für Gesundheit geförderten Leuchtturmprojektes („start-modem“) in Rheinland-Pfalz wurden Angehörige von Demenzkranken zeitnah zur Diagnosestellung vom speziell geschulten Arzt und von Pflegediensten beraten. Neben dem Arzt klärten die speziell geschulten Mitarbeiter die Angehörigen über die Erkrankung und ihre Auswirkungen auf die Kommunikation und die Beziehungen zum Demenzkranken auf. Der Pflegedienst beriet die Angehörigen zur rechtlichen Situation und vermittelte Unterstützungsangebote vor Ort. In einer Vergleichsgruppe erhielten die Angehörigen von ihrem Arzt im Aufklärungsgespräch nur eine Broschüre der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e. V., was als weniger hilfreich aufgefasst wird und sich zur Stabilisierung der psychischen Verfassung der betreuenden Angehörigen als wenig effektiv gezeigt hat, wie Studienleiter Univ.-Prof. Dr. med. Andreas Fellgiebel von der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie an der Universitätsmedizin Mainz schreibt.

Tatsächlich stieg während der 18-monatigen Studie die Zahl der Angehörigen mit klinisch behandlungsbedürftigen depressiven Symptomen in der Kontrollgruppe von drei auf sieben von insgesamt 13 Angehörigen an. In der Beratungsgruppe blieb die Zahl dagegen fast gleich (von drei auf vier von 29 Teilnehmern). Fast alle Angehörigen (95,8 Prozent) stuften das zusätzliche Angebot des Pflegedienstes als „sehr hilfreich“ oder „hilfreich“ ein.

Auch wenn die Teilnehmerzahl gering war, ist die Studie für Professor Fellgiebel doch ein erster Beweis für die Effektivität einer frühzeitigen psychosozialen Beratung. Zum Erfolgsrezept gehört nach Ansicht des Experten, dass die Pflegedienste auf die Situation der betroffenen Familie eingehen können. Professor Fellgiebel: Die Beratung wurde auf den konkreten Einzelfall bezogen und der individuelle Unterstützungsbedarf erhoben. Hinzu kam, dass die beratenden Mitarbeiterinnen der Pflegestützpunkte über alle vor Ort vorgehaltenen Unterstützungsangebote sehr gut informiert waren. Sie konnten deshalb konkrete Empfehlungen aussprechen. Dadurch sei die häusliche Versorgung der Demenzkranken besser machbar. Von den psychisch entlasteten Angehörigen profitieren schließlich laut Fellgiebel auch die betreuten Patienten.

Professor Fellgiebel hob auch die Rolle der Hausärzte hervor, die als Koordinator für den Patienten und die Familie die Kontakte zu den Pflegediensten herstellen. Die Hausärzte selbst hatten sich in einer früheren Auswertung der Studie ebenfalls überwiegend positiv zu dem Modell geäußert. Sie sahen sich durch die Pflegestützpunkte unterstützt und zeitlich entlastet, berichtet der Autor.

Quelle: Georg Thieme Verlag KG

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Letzte Aktualisierung ( 10.12.2012 )